Metall-Großhandel

Metallhändler – ein Beruf mit Zukunft

Metall – unverzichtbarer Teil des Lebens

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Metalle sind im Alltag unentbehrlich, und umgeben uns. Unser modernes Leben wäre ohne diese Rohstoffe nicht denkbar. Aluminium in Flugzeugen, in Autos, auf dem Dach und in der Bratpfanne in der Küche; strategische Metalle im Handy, Laptop und sonstiger Hochtechnoloige; Kupfer in Kabeln, Türklinken oder Münzen; Zink in der Regenrinne, im Wasserhahn im Bad, als wichtiges Spurenelement für unseren Körper oder in der Wundschutzcreme für den kleinen Bruder. Metalle stecken überall.

Unser modernes Leben verschlingt Metalle förmlich. Deutschland als rohstoffarmes Land, ist bei den Metallen sehr stark auf Importe angewiesen. Umso mehr Bedeutung kommt dem Recycling als heimische Rohstoffquelle zu. Wir verbrauchen Metalle nicht, wir gebrauchen sie. Für uns ist Recycling die Antwort auf aktuelle Fragen zur Rohstoffknappheit. Unsere Händler beschaffen u. a. das Material und führen es einem fachgerechten Recycling zu und bringen es auf diese Weise zurück in den Kreislauf.

Berufsalltag – Handeln

Das Hauptgeschäft eines Metallhändlers besteht aus dem An- und Verkauf der verschiedensten Metalle, hierunter fallen Neumetalle, Altmetalle sowie Strategische Sondermetalle. Im Bereich der Altmetalle z. B. werden in vielen Betrieben diese Metalle darüber hinaus über anspruchsvolle Analyse-, Sortier- und Zerlegetechniken wirtschaftlich getrennt, qualitäts- und umweltgerecht aufbereitet und wieder in den Kreislauf gebracht. Abnehmer sind verarbeitende Unternehmen wie z. B. Hütten- und Umschmelzbetriebe, sowie Händler und die Industrie. Die Preise für Metalle richten sich nach der Londoner Metall Börse (London Metal Exchange – LME). Verhandeln mit Geschäftspartnern und Brokern steht daher auf der Tagesordnung eines jeden Händlers. Dienstreisen, um den direkten Kontakt zu Geschäftspartnern zu pflegen sowie um die Ware vor Ort zu überprüfen, gehören ebenso zum Berufsalltag. Daher sind hohe Belastbarkeit und Flexibilität gefragt.

Der Beruf des Metallhändlers ist kein offizieller Ausbildungsberuf. Ein eindeutiges Profil und verbindliche Ausbildungsinhalte gibt es bisher nicht, auch Fortbildungsangebote sind begrenzt. Bisher basierte die Tätigkeit auf der Erfahrung in der betrieblichen Praxis. Grundlage sind oftmals eine allgemeine kaufmännische Ausbildung oder ein volks- bzw. betriebswirtschaftliches Studium. Quereinsteiger kommen oft auch aus handwerklichen Berufen oder aus dem Groß- und Außenhandel. In den Betrieben durchlaufen sie oft, je nach Position aber auch der Größe des Unternehmens, eine interne Fortbildung.

„Schrottis“ - belächelt, vorverurteilt und verschrien

Gegenwärtig begegnet der Beruf des Metallhändlers noch immer vielen Vorurteilen und findet kaum die entsprechende Anerkennung. Die Bezeichnung als „Schrotti“ und der den Metallhändlern vorauseilende Ruf sind nicht mehr zeitgemäß und werden den Anforderungen, die heute an Metallhändler gestellt werden schon lange nicht mehr gerecht. Dabei ist die Berufsbezeichnung 'Schrotthändler' ein relativer Begriff. Die Bandbreite der Metallhändler in Deutschland reicht vom kleinen Zwei-Mann-Betrieb, der wie vor 30 Jahren mit einem Transporter durch die Straßen fährt über den klassischen Schrottplatzbesitzer, der vornehmlich alte Pkw ausschlachtet, bis hin zum großen Recyclingkonzern, der gezielt Altmetall anderer Unternehmen aufkauft und damit Milliardenumsätze erzielt.

Die Realität sieht anders aus

Recycling ist nicht mehr nur Entsorgung am Waldesrand, sondern muss nach Gesetzen und Richtlinien professionell erfolgen. Für die Arbeit sind heute umfangreiche Materialkenntnisse und Fachkunde gefragt. Die Recyclingbranche gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Rohstoffvorkommen auf der Welt sind knapp. Jedoch steigt der Rohstoffverbrauch mit der voranschreitenden Technisierung weltweit immer rasanter an, damit einhergehend auch die Rohstoffpreise. Angesichts dessen wird das Recycling von Metallen ein immer wichtigeres Thema – denn die Abfälle von heute sind die Ressourcen von morgen! NE-Metalle eignen sich hervorragend zur Rückgewinnung. Das Recycling der meisten NE- Metalle führt nicht zu Qualitätsverlusten und kann unbegrenzt wiederholt werden.

Wir brauchen qualifizierten Nachwuchs – für mehr Nachhaltigkeit in der Zukunft